Umweltfreundliches Heizen

Mehr Wärme aus dem Holz holen

Umweltfreundliches Heizen

Mehr Wärme aus dem Holz holen

Der altbewährte Brennstoff Holz gilt als besonders umweltschonend, denn beim Heizen wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum in der Wachstumsphase gebunden hat. Zudem ist der nachwachsende Rohstoff im Vergleich zu fossilen Energieträgern quasi unbegrenzt verfügbar.
Holzfeuer braucht zweimal Luft

Ein Kaminofen soll einen großen (hohen) Brennraum haben, damit die bei der Verbrennung von Holz sichtbaren langen Flammen (Gasflammzone) ausreichend Zeit zum Ausbrennen haben. Diese Gasflammzone entsteht weil rund 83% (Gewicht) der brennbaren Holzsubstanz zunächst in einen gasförmigen Zustand umgewandelt wird und dann erst verbrennt. 80% des Bedarfs an Verbrennungsluft (Primärluft) ist bei einem Holzfeuer für die Holzzersetzung, die Holzgasbildung (Gasflammzone) und für den Abbrand der dabei entstehenden Holzkohle notwendig. 20% der Verbrennungsluft (Sekundärluft) soll möglichst warm der Gasflammzone zugeführt werden.

Diese Sekundärluft sorgt neben dem großen (hohen) Brennraum für den vollständigen Ausbrand der Gasflammzone. Dadurch ist eine schadstoffarme Verbrennung gewährleistet. Die Wärmeabgabe Ihres Kaminofens darf nicht durch die Verringerung der Verbrennungsluftzufuhr geregelt werden, weil ansonsten das Holzgas (Gasflammzone) nicht mehr vollständig ausbrennen kann. Die Wärmeabgabe ist nur durch eine mäßige, aber regelmäßige Brennstoffzufuhr zu regeln.

Veraltete Ofentechnik, ungeeignete Brennstoffe und falsches Heizverhalten sorgen für vermeidbare Emissionen.

Schornsteinfeger beraten Ofenbesitzer daher zum richtigen Heizen mit Holz